Unser anderes Deutschland

Wer wir sind

 

 Ich bin Rahaf, 17 jahre alt ..
seit drei jahren , bin ich nach deutschland gekommen ..
wie alle anderen , die von syrien auch kommen , bin ich eine flüchtlinge .. und auch muss man hier nicht vergessen, zu sagen , dass ich auch eine muslime bin , mit einem tuch, der meine haare bedeckt .. und meine träume ,ziele , wunsche darunter versteckt..
von meinen ersten tagen bis jetzt , steht viele fragen in meinem kopf , die keine richtige anworten bekommen ..
wie zum bsp. warum soll ich mich , von meine Religion
schämen ?
warum alle kucken mich so an ? , bin ich sehr anderes ?
warum alle kucken , wie ich von außeren aussehe und nicht von drine ?

warum die denken, dass wir sind Reichvoll und glücklich ganz zeit , und alles was uns interssiert ist nur das Geld !?

ich kann nicht dazusagen oder selber Antworten , aber ich kann ehrlich sein ..
und ich bin ganz sicher , dass es gibt niemanden der sich selber gemacht hat , oder seine hautfarben , augen , figur gewählt hate ..

aber seit unserem Gebort , suchen wir unsere Wege .. und  wir sind sicher , dass wir können uns äußerlich nicht änderen , aber unsere zukunft und jetzt und unsere gedanken und Hertzen und gefühlen , unsere blicken zu diesem welt , unsere länder , stätte und das Welt können wir doch änderen , wenn wir an uns glauben , an unsere stärke und ziele .. an dass wir niemals aufgeben wollen , an dass wir weiter träumen können und dürfen ..
wenn ich nur den Islam für mich gewählt habe , das heißt nicht , dass ich keine schöne harre habe , und dass ich dumm bin , oder nicht will hier was anderes zu machen , als geld zu sameln ..

Das ist meine Hertz entscheidung .
niemanden hat Recht in deisem welt , anderen dumm zu machen , wenn er den noch nicht wirklich kenne .. viellicht haben die so große Ziele und träuem die , die welt verändern könnte , aber nur von diesem Negative bild die der ganz zeit rum sehen weil die keine blonde harre haben oder blaue Augen , verloren Sie alles , ihrem glaubnes das , die so was machen könnten .
bitte fragen Sie sich , vor dass Sie eine schlechte blick werfen , ist das mensch gut ? , wie viel träume hat der ? , kann ich mit meinem blick oder worte , jetzt ihn verletzen ?

wenn ihrem gefühl ja sagen , dan sagen Sie ihn nichts , und kucken Sie ihn als mensch der gleisch wie alle anderen ist !

wir sind doch von einem Erde !

als letztes , ich habe viele träume und ich glaube an mich , ich will niemals aufgeben wegen irgendwas , ich habe immer schlimmer sachen gesehen aber das heißt nicht dass immer so bleiben darf oder muss ..

meine kopftuch ist ein teil von mir , aber nicht alles , und nicht wer sagen kann , was bin ich und was will ich sein  , oder was will ich für diesem Welt tun !
ich weiß dass ich noch keine perfekt Deutsch kann , und sicher habe ich viele fehler , aber ich lerne noch immer und immer ..



Yousef: Hallo, ich komme aus Syrien und bin seit vier Jahre in Deutschland . Seit drei Jahren lerne ich Deutsch  "und  30 Jahre würde ich noch  brauchen " gerade bin ich in mein erste Ausbildungsjahr . Bin Vegetarier, Atheist,  für die Menschlichkeit immer Aktiv. Und Fotografiere gerne.  Viele Erfahrungen habe ich in Deutschland  durch meine Auftritte, Musikalische Begleitungen, Projekte, und ständige Kommunikation mit Deutschen gesammelt. meine erste Auftritt in Deutschland war 2015 auf einer Demo. gegen Nazis ! und seitdem habe ich an zahlreichen Demonstranten teilgenommen  , sowohl mit meine Musik als auch ohne  .. Nach einiger Zeit und mehrere Demonstrationen,  merkte ich dass wir immer wieder zu wenig sind   im Vergleich zum Nazis!  Obwohl wir tatsächlich weltweit  mehr sind, aber wo sind die ganze Leute  !!? habe ich mich immer gefragt ... Ich hoffe sehr dass wir dieses mal in Dresden und überall auch viel mehr sein können  !! #wirsinmehr
(Anmerkung: Yousef musste unendlich lange kämpfen, bis seine wunderbare Frau Hevan und seine Tochter Saya, die er erst kennen lernen durfte, als sie zwei Jahre alt war, zu ihm nach Deutschland ziehen durften. Heute gestalten sie sich mühevoll ihre Zukunft in Zwickau und sie zählen zu meinen wahren Freunden, die intuitiv oft dann erscheinen, wenn ich am Verzweifeln bin.)
 

 
Nasir Ahmad: Mein Name ist Nasir Ahmad. Ich bin deutscher Muslim und Aktivist. Setze mich gegen Unrecht jeder Art ein. Keine Toleranz bei Nazis und anderen Extremisten.

 


Silvia Maslo, politisch aktiv seit Anfang der 70er, parteilos, links, demokratisch, antifaschistisch. Will alles dafür tun, die "schweigende" Mehrheit wach zu rütteln.
#NoAfD #NoNazis  Twitter: @simamapa

 

 Karsten Heyde: Hallo, ich bin Karsten. Seit drei Jahrzehnten journalistisch bei TV, Print und Online unterwegs, auch bei den bösen Privaten. Bis 2001 in der SPD, wegen Agenda 2010 ausgetreten, nun heimatloser linker Sozialdemokrat. Ich versuche mit Worten unsere Demokratie zu verteidigen, damit mein 16-Jähriger Sohn ebenso wie ich in Frieden und Freiheit leben kann. 

Mailwurm666: Ich bin der
@Mailwurm666. Ein sogenannter Power Retweeter. Würde mich politisch auch eher Links ein orten. (link: https://twitter.com/Mailwurm666/status/1035912845458894849) twitter.com/Mailwurm666/st…  

 

 

 


 Hallo, ich bin Heike und wohne im Rhein-Main-Gebiet. Politik hat mich nie sonderlich interessiert, aber nun müssen wir zeigen, daß wir mehr sind. Grundgesetz und Demokratie sind nicht verhandelbar.

Ich heiße Pierre. Es bereitet mir große Bauchschmerzen, wie Thügida und Co. unsere schönen Städte mit ihren Hassparolen überdecken und dann genau dieses braune Bild von Thüringen in den Medien gezeigt wird, zu Recht. Aber es geht auch anders, sehr viel offener und toleranter in Thüringen zu.

 

@GodCoder.

Straßen- und Webaktivist gegen die rechtsextreme Szene in Sachsen und anderswo.


Hallo, mein Name ist Superwoman. Lebe in Sachsen und stelle mich schon immer gegen Hass und Rassismus

 

Simone Hock: Ich bin Mitglied in der LINKEN und ich bin Katholikin. Als Christ gilt für mich "Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst". Das gilt für alle Menschen gleichermaßen ungeachtet ihrer Herkunft, Nationalität, Religionszugehörigkeit oder sexuelle Orientierung, ungeachtet ihrer Stärken oder Schwächen. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und jede andere Form von Menschenfeindlichkeit sind für mich nicht mit meinem Glauben und meiner politischen Meinung vereinbar. Darum engagiere ich mich vor Ort und im Netz gegen Menschenfeindlichkeit und gegen Hass und Hetze. Ein friedliches Miteinander ist nur mit Toleranz und Respekt möglich. Dafür engagiere ich mich!

 

 

 


Ich bin der Micha, 42 Jahre, aus Freiberg (Sachsen). Es tut mir weh, wenn ich Sätze wie "Die soll'n doch absaufen!" höre. Und noch mehr schmerzt es, dass so was aus der (ehemaligen) Mitte der Gesellschaft kommt. Ich möchte nicht, dass es "bessere" oder "schlechtere" Menschen gibt! Ich möchte meine Kinder in den Kindergarten schicken können, ohne dass sie einen Satz wie "Die Bösen haben schwarze Haut" mit nach Hause bringen! Ich möchte als behinderter Mensch nicht "abartig" sein! Ich möchte auch nicht erleben müssen, wie Menschen, die den Holocoust überlebt haben, heute weinen, weil sie Angst haben müssen, dass so eine Zeit wiederkehrt. Ich möchte in einer Welt leben, die lebenswert ist! Ich möchte frei sein!

Mein Name ist Mathias und ich finde es traurig, was zurzeit in  Deutschland passiert. Meiner Meinung nach wird gerade den  rechtsorientierten Bürgern eine zu große Bühne geboten, um Hassparolen  und derartiges zu verbreiten. Deshalb finde ich Aktionen wie "Wir sind mehr" phänomenal und unterstütze jene.

Anja Dähne, seit den 90-er Jahren politisch engagiert, feinfühlig, schöngeistig und extremst darin gestört von Menschen, die das demokratische Gleichgewicht ins Wanken bringen, leise Aktivistin und Ideenfinderin, großer Mund und großes Herz, verwehre mich vor jeglicher Art von Ausgrenzung, Diskriminierung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und stehe zu dem Wort, das ich spreche... mir ist wichtig, dass alle Menschen von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch machen. Bevorzugt wird ein „Ausländer“ zum Hassobjekt erklärt, jeder unter Generalverdacht gestellt, ein Messerstecher, kriminell Anfälliger oder islamischer Extremist zu sein. Es passieren solche Taten und es liegt mir fern, diese nicht offen anzusprechen.. Allerdings liegt mir ebenso am Herzen, aufzuzeigen, wie sehr Mensch der Großteil ist...


DasHaku: DasHaku ist primär Mensch, sekundär weiblich; aus Mettmann/NRW, ein klein wenig verrückt und neben unzähligen Interessen mit einem großen Wunsch beseelt - will sowas wie damals in Solingen nie  wieder erleben müssen (da war ich 16)...

 

Jo Banitz: Mein Name ist Jörg Banitz und seit den 80'er Jahren dem Thema Umwelt, Frieden und Menschenrechten verpflichtet.  Politisch engagiere ich mich für die Grünen und arbeite in Zwickau, bei vielen Initiativen zur Entwicklung einer engagierten Zivilgesellschaft mit. Als Sachverständiger im NSU-Untersuchungsausschuss habe im im Bundestag über rechte Strukturen und Netzwerke in und um Zwickau aufgeklärt.

 

Aurica: Mein Name ist Aurica Banitz aus Zwickau, als Musikerin arbeite ich seit 1989, als Musikerin arbeite ich seit 1989 in einem multikulturellen Orchester. Aktuell sind es 13 Nationen, die gemeinsam auf der Bühne einem mehrheitlich deutschen Publikum beweisen, dass Multikulti sehr wohl funktioniert....

 

Stefan Henning: Ich lebe in Köln und ziehe hier und in meiner alten Heimat Meck-Pomm, in der ich noch regelmäßig viel Zeit verbringe, jedem die Ohren lang, der AfD wählt und/oder unreflektierten, rassistischen, menschenverachtenden, rückwärtsgewandten, dummdreisten, hetzerischen Mist blubbert. Da knallt es schon mal regelmäßig im Familien- und Bekanntenkreis. Auf Twitter sowieso. Ich streite für Offenheit, Toleranz, Aufrichtigkeit, Respekt, Liebe und eine Spur Demut.

 

 

 

Butzenputze: Mein Name ist Bernadette, 34 Jahre alt, Altenpflegerin. Ich leiste Widerstand, selbst wenn es weh tut. Die Verbreitung des aufpolierten, rechtsnationalen Gedankenguts nehme ich nicht hin. Und meine Familie ebenfalls nicht. Wir sind eben doch mehr!

 

 

 

 Volksverherzer   Wir sind Volksverherzer@HerzstattHetze. Wir setzen uns für ein besseres Internet ein. Wir unterstützen ReconquistaInternet, sind jedoch unabhängig. Auf Twitter und Facebook mit Gruppe und Seite versuchen wir die Aufmerksamkeit auf diejenigen zu lenken, die sich seit Jahren dem braunen Sumpf entgegenstellen.

Ich bin Sarah, Studentin der Theaterwissenschaft, aber kein Fan des aktuellen Dramas bei uns; außerdem bekennende Christin und Mitglied der Jungen Liberalen. Das höchste Gut: Freiheit. Die Konsequenz: Verantwortung. Ich bin nicht bereit, unser liberales Erbe und unsere Rechte zu opfern. Denn die gute Nachricht ist: Freiheit wird nicht weniger, wenn man sie teilt, sondern mehr!

 

    DailyQualityTweet: Ich bin leider durch meinen Aufenthalt im Ausland leider an direkten Aktionen gegen Hass, Hetze und Rassismus verhindert, aber online durch Diskussionen und Aktionen so gut es geht dabei. In einer Zeit in welcher Nationalismus in der ganzen Welt wieder auf dem Vormarsch sind ist es umso wichtiger, dass "die Vernünftigen" ihre Stimme erheben.

Hallo, ich bin Ella (mit Maria an einer Schule) und Fremdsprachenlehrerin mit ganzem Herzen. Meine Aufgabe verstehe ich so: neben der Vermittlung der Sprache auch Einblicke in die Kultur und Lebensweise der Menschen des Zielsprachenlandes zu vermitteln. Was heißt das konkret? Es heißt, dass unser Bildungsauftrag darin besteht, zu Völkerverständigung, Toleranz und Akzeptanz zu erziehen, Vielfalt der Kulturen und Andersartigkeit aufzuzeigen. Es heißt aber auch Solidarität zu üben. Das sollten wir den jungen Menschen vorleben und Hass und Fremdenfeindlichkeit niemals zulassen. 

 

 

 

 

Anne-SophiePunkt: Ich bin 28 Jahre alt und komme ursprünglich aus Thüringen. Ich lebe seit 8 Jahren wegen des Studiums in Berlin und war schon als Studentin journalistisch unterwegs. Momentan bin ich gerade dabei, in diesem Beruf Fuß zu fassen. Mit dem Herzen zwischen der Berliner Filterbubble und meiner ländlichen Heimats-(Un-)Erfahrung schwankend, kann ich beide Welten immer schwerer zusammen bringen. Ich habe zunehmend das Gefühl, durch immer mehr gescheiterte „Dialogversuche“, wo doch meistens nur übereinander und nicht miteinander geredet wird, entzweit sich alles noch mehr. Mir kommt es so vor - und das ist vor allem eine Aufforderung in meiner eigene Richtung- als müsste man einfach mal mehr machen und nicht immer nur reden - und damit auch zerreden.

 Hallo ich bin Sabine aus Baden Württemberg ich setzte mich ein, für ein friedfertiges und gerechtes, solidarisches Deutschland! Ich bin mir sicher, dass dies gelingen kann, wenn wir zusammen stehen. Hetze und Spaltung sät nur Hass und Krieg.Neoliberalismus spaltet, er muss Spalten nur durch ein gemeinsames Aufwachen kann er uns nicht entzweien! Mein Anliegen die Rechte Hetze zu entlarven, gelingt nur wenn die Fluchtursachen benannt werden, unser gemeinsamer Ruf dies zu bekämpfen so laut wird, dass dies menschenfeindlichen Nationalisten zum Schweigen gebracht werden! Es ist unser Land, dieses Land ist und soll solidarisch und bunt bleiben! In Gedanken bin ich am 03.10.. solidarisch und mit Profilbild in Dresden, ihr seid nicht allein! #wirsindmehr

Modelamong: Christ und Kirchvorsteher (in manchen Gegenden auch Gemeindeältestenrat genannt). Habe im Kirchenvorstand einen AfD-Funktionär sitzen. Ein unscheinbarer Typ, absoluter „Normalo“. Die Nazis sind bereits unter uns, erkennen wir sie? Die Maxime meines Handelns sind „Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“. Kein Mensch kann weniger wert sein als ein anderer. Diskriminierung von Minderheiten, anders aussehenden, anders fühlenden, anders lebenden Menschen ist mir schon immer zuwider. In den 90ern „Eine-Welt-Laden“ jeden Sonntag in der Kirche, damit die braven Kirchgänger mit der Nase auf die Ungerechtigkeiten der Welt gestoßen werden. Seit der ersten

 

 

 


 

 

 

No Legida: Bei jeder Demo dabei. Befürchte dass wir uns gerade in der Wiederholung der Zeit vor 1933 befinden und werde alles dafür tun, dass es nicht dazu kommt.

 

Franziska Schreiber: Hallo, ich bin Franziska Schreiber aus Dresden, habe "Inside AfD" geschrieben und kläre über die Strategien der AfD auf.

 

 

 

NAZIFRESSER: Ich bin der Nazifresser - ich fresse Nazis.

 

 

 

AN_SektionMittelrhein: Hallo, ich bin das Teutelbier vom Asozialen Netzwerk Sektion Mittelrhein. Klingt komisch, ist aber so. Seit 30 Jahren antifaschistisch engagiert in verschiedenen Zusammenhängen, sehe ich, dass es kontinuierlich schlimmer und nicht besser wird. Vor allem aus Neufünfland kommen täglich schlimmste Nachrichten, aber auch aus anderen Regionen. Vor allem im Frei statt Sucksen, aber nicht nur dort, sind wir Antifaschisten und Antirassisten nicht mehr. Wir sind weniger. Denn schon die dortige angebliche Mitte ist eigentlich ein kryptofaschistischer nationalkonservativer Haufen. Machen wir allen RassistInnen, AntisemitInnen und Nationalisten jedweder Art das Leben zur Hölle, bis wir wirklich mehr sind!

 

 Steffi: An die  Bürger von Freital
Ja, ich meine wirklich die besorgten Bürger. Bürger, welche jetzt besorgt sind, dass Freital  sein hässliches Gesicht zeigt. Ihr steht da, und sagt nur: "Traurig, dass es soweit gekommen ist" Aber warum ist es soweit gekommen? Weil Ihr zu bequem, zu feige, zu verstrickt in Eure eigenen Probleme wart! Ihr wolltet die Anzeichen nicht erkennen! Ihr habt Euch auf die Anderen verlassen. "Ach, Quatsch, das sind keine Rassisten, das sind doch alles ganz normale Bürger, die da gegen das Flüchtlingsheim auf die Straße gehen! Alles nicht so schlimm, das gibt sich wieder...Ich will doch nur in Ruhe leben. Das interessiert mich alles nicht!" Mit diesen Aussagen, habt Ihr es den Rassisten ermöglicht, Aufmerksamkeit zu bekommen. Ihr habt es ermöglicht, dass alle Hemmungen fallen. Mit Eurer Weigerung, Gesicht zu zeigen, Stellung zu beziehen. Stillschweigend habt Ihr ihnen erlaubt, auch in Eurem Namen Parolen zu gröhlen.  Lieber bliebt Ihr zu Hause auf Eurem gemütlichen Sofa sitzen. Wenn Ihr Bilder von Flüchtlingsbooten im Mittelmeer gesehen habt, trugt ihr Betroffenheit zur Schau, doch schon im nächsten Augenblick waren die Bilder verschwunden, und Eure Betroffenheit auch.
Auf die Strasse gehen? Auch noch für Flüchtlinge? Für Menschenrechte? Für Menschlichkeit? Nein, das kam Euch nicht in den Sinn.
Ihr wart zwar mit dabei, als Grönemeyer und andere Künstler in Dresden auftraten, und Ihr habt auch brav geklatscht, als die Künstler ihr Statement abgaben, aber den Sinn der Sache zu erkennen, nein, das habt Ihr nicht geschafft. Ihr habt gemeint, damit ist Euer Beitrag erledigt.
Und jetzt steht Ihr da, und beklagt Euch über das schlechte Benehmen der Rassisten. Ihr beklagt Euch, dass Ihr das ja alles nicht gewusst habt. Doch habt Ihr das wirklich nicht gewusst? Oder wolltet Ihr es nur nicht wissen? Gab es niemanden, der es Euch gesagt hat? Oder habt Ihr vielleicht mal versucht, selber auf den Gedanken zu kommen?
Ihr wart zu sehr mit Euch beschäftigt, habt die Augen verschlossen, die Ohren zugestöpselt. Und nun steht Ihr da, und beklagt Euch! Doch lasst Euch gesagt sein, es ist nie zu spät, um gegen Rassismus vorzugehen!
Zeigt Gesicht, stellt Euch den Rassisten in den Weg! Kein Platz für rechtes Gedankengut!

 

 

 

 

 ACT e.V. (Berlin) setzt sich tagtäglich, konkret und nachhaltig für eine Gesellschaft der Vielfalt ein und positioniert sich klar gegen rechts. ACT e.V.@kontakt_act

 

 

 

 

 EricB.:  Ich bin Eric, 20 Jahre alt und seit fast einen Jahr auch sehr politisch aktiv. Ich konnte nicht länger mit ansehen was aktuell bei uns passiert und versuche meinen Teil beizutragen, dass die Menschen umweltbewusster, sozialer, solidarischer und toleranter werden. #ichbinpolitisch

 

 

 

 

 

 Kathi: Ich komme aus Thüringen und lebe seit längerem in Baden Württemberg. Politisch interessiert bin ich schon lange und ich schätze auch die politische Vielfalt in Deutschland. Nun aber habe ich Angst um unser weltoffenes, demokratisches Deutschland. Mit der AfD wurde vieles wieder sagbar was ich mir im Leben nicht vorstellen konnte. Es ist unerträglich. Ich stelle mich gegen rechts, wenn es sein muß auch auf der Straße.

Ich bin Anke aus Hamburg, 50, und mag keine Ignoranz, keine Ungerechtigkeit und keine Menschen, die meinen, sie wären besser, weil sie das Glück hatten, in einem reichen Land geboren  zu werden. Hass ist hässlich. "Die Macht der einen braucht die Dummheit der anderen"- Dietrich Bonhoeffer

 

 

 

 

 Kate D: Mir machen die Nazis (weltweit !) Angst.  Die sind sehr gut vernetzt, organisiert und finanziert.  Also ich unterstütze gerne alle, die ihre Rückkehr an der Macht unmöglich machen wollen.  Politisch bin ich zwar in der Mitte, Mitte-Rechts; aber alle Demokraten haben heute einen gemeinsamen Feind.  Und es ist schon 5nach12!

 

 

 

 

 Love, Beats & Happybass: Wir sind Menschen unterschiedlichster Herkunft mit unterschiedlichstem beruflichen und sozialen Hintergund. Mit Bass, Glitter und einer gehörigen Portion Lebensfreude tragen wir unsere Vorstellung einer solidarischen, lebenswerten und toleranten Gesellschaft auf die Strasse. Wir stellen uns gegen Rassismus, Homophobie, Sexismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit. The only good system is a soundsystem. #oneLove #weAreOne #loveWins

Fräulein Hoppenstedt: Ich denke, es ist an der Zeit, den Hintern hoch zu bekommen und dem braunen Pack die Stirn zu bieten. Jeder Support ist wichtig, egal ob auf der Straße oder im Netz, jeder kann seinen Beitrag leisten!

 

 

 

 

 

 Heinzer: Faşizme Karşı Omuz Omuza – Schulter an Schulter gegen Faschismus!
Ich bin 35 Jahre alt, Informatiker, aus Hamburg, Mitglied der Partei DIE LINKE. und war früher auch mal Mandatsträger in der Kommunalpolitik. Zu Twitter hat mich tatsächlich der Aufruf von Jan Böhmermann bzw. #ReconquistaInternet gebracht.
Gerade weil ich fürchte, dass die AfD noch weiter wachsen wird, denke ich, dass es umso wichtiger ist, dagegen zu halten!

 

 

 

 

 Reichsbroilerbrigade: Wir, vier Dresdnerinnen mit Kind & Kegel wollen an jedem Tag aufs Neue zwischen Familienchaos und den unterschiedlichsten Berufsherausforderungen andere MuDDies, VaDDies, also einfach die LeuDDe animieren, mehr Herz statt Hetze zu zeigen und sich kreativ der Verrohung der Gesellschaft entgegenzustellen.

DanielaA: Ich heiße Daniela Adams, bin 45 Jahre alt und lebe am schönen Niederrhein. Ich bin bei einem Bildungsträger beschäftigt, der seit 2015 aktiv mit Geflüchteten arbeitet. Es sind so viele Schicksale, die ich dort gesehen habe. Arschlöcher gibt es immer und überall. Ich will Deutschland bunt und offen und hilfsbereit.

 

 

 

 

 Gesa: Moin von Gesa (41) in Norddeutschland. Beruf: Lehrerin (Philosophie, Deutsch, Theater), Politik: grün, Privat: Mutter, verheiratet, Katzen. Mit Rechtsradikalen wünsche ich keinen Kontakt oder Austausch - mein Weg: Demokratische Strukturen stärken, Bildung, Zivilcourage.

 

 

 

 Martina Dörner: Ich bin Martina,53 Jahre alt und engagiere mich schon seit ein paar Jahren auf Google Plus in verschiedenen Communitys gegen Rechts,lasse mich von Drohungen gegen mich nicht beeindrucken denn bei Rechts hört meine Toleranz auf.

 

 

 

 

 DailyQualityTweet: Ich bin leider durch meinen Aufenthalt im Ausland leider an direkten Aktionen gegen Hass, Hetze und Rassismus verhindert, aber online durch Diskussionen und Aktionen so gut es geht dabei. In einer Zeit in welcher Nationalismus in der ganzen Welt wieder auf dem Vormarsch sind ist es umso wichtiger, dass "die Vernünftigen" ihre Stimme erheben.

 

 

 

 Hallo, ich bin noch nicht so lange dabei. War politisch immer interessiert aber nie sehr aktiv. Was in der letzten Zeit passiert ist hat mich motiviert, bei Twitter gleichgesinnte Menschen zu finden um mich zu engagieren. Wir haben drei erwachsene Kinder und ich möchte nicht das diese und zukünftige Enkel in einer Welt aufwachsen die von der AfD und Rechtsradikalen geprägt werden. Ich bin gerne bereit mich zu engagieren ,wie es gebraucht wird. Viele Grüße Angela

 

 

 

 ProTom: Hi, ich bin Tom. Ich mag eine etwas ungewöhnliche Vita haben für jemanden, der sich gegen Rechts engagiert; direkt nach dem Abi zum Bund (Militärpolizei - heißen "Feldjäger") und jetzt als Beamter unterwegs. Da mir im Alltag und in meinem Umfeld immer mehr rassistische Ressentiments begegnet sind, habe ich mich entschieden, nicht mehr zu schweigen. Die selbsternannten "Patrioten", die nichts so sehr hassen wie unser buntes und weltoffenes Deutschland, sind das größte Problem unserer Zeit. Kommen die an die Macht, gibt es früher oder später Krieg. Das müssen wir verhindern!

 

 

 

 Susanne Schneider: In Dresden geboren, nie „ausgewandert“, lebe heute mit meiner Familie dort und pendele seit 1994 als Orchestermusikerin vorwiegend zwischen den beiden mir liebgewordenen Städten Leipzig und Dresden, aber auch im weiteren Umkreis. „Die Musik muss zu den Leuten“ ist mein persönliches Motto und dass man da auch schwierige „Grenzwege“ beschreiten muss, um Neues zu entdecken, ist mir ein Vergnügen, dem ich auch abseits des Orchesteralltags gern nachgehe. Die Musik bringt mich mit Musik und Musikern vieler Nationen zusammen, Rassismus hat dabei keinen Platz. Dresdens Kreisläufer verursachen bei mir Kreislaufattacken, denen ich gern mit montäglicher Bewegung in der Innenstadt begegne.

 

 Anna Kaleri: Ich bin Autorin und Initiatorin von “Literatur statt Brandsätze“ und im Vorstand des Herbst 2016 gegründeten Vereins “Lauter Leise e.V. Kunst und Demokratie in Sachsen“. Dort bündeln wir die Ideen von sächsischen Kulturschaffenden und tragen mit künstlerischen Aktionen im öffentlichen Raum zur Stärkung konstruktiver Ausdrucksformen, Empathie und Weltoffenheit bei.

 

 

 H.W. Forster: Ich bin in Dresden geboren, groß geworden in Pillnitz. Wohl ein Nachkomme von August dem Starken, der soll angeblich weit über 300 Kinder gezeugt haben. Wenn es stimmt, tolle Leistung. Dann müssten wir Dresdener ja ALLE indirekt Nachkommen sein. Mein Deutschlehrer auf dem König Georg Gymnasium wollte sogar eine gewisse Ähnlichkeit zwischen August und mir entdeckt haben wollen. Stimmt aber nicht. Vom Braunhemd ins Blauhemd(FDJ) wollte ich nicht, Soldat in der Volksarmee auch nicht, also haute ich ab nach West Berlin, von da mit der PAN-AM in den Westen. Ich erspare Euch die nächsten paar Jahre. 6 Monate Landwirtschaft für 60 DM im Monat, dann zwei Jahre Bergbau für stolze 400 DM West waren nicht sehr aufregend! Dann Lehre als Versicherungskaufmann, nach Ende derselben Urlaub auf Juist, wo mich Foto Rhenania als Strandfotograf entdeckte. Jetzt begann ein flottes Leben, gutes Einkommen und Sportfotograf im Winter in der Schweiz. Dazwischen lernte ich eine tolle Frau kennen, nachdem ich schon einmal ein paar Monate verheiratet war. Jetzt war es aber die Richtige, mit der ich seit 1960 verheiratet bin. Erfolg? Zwei Töchter, 5 Enkel und ein Urenkel, Ende offen. Karriere als Versicherungskaufmann. Dann Mitglied einer Partei der goldenen Mitte, Bürgermeister einer 100.000 Einwohnerstadt. Bei einer Bundestagswahl durchgefallen. So, das reicht aus dem Privatleben. Ich war Jahrzehnte parteipolitisch aktiv, bin jetzt hier und da noch beratend aktiv (Wenn man meinen Rat sucht) und bin irgendwann einmal auf Twitter gestoßen. Wollte Schluss damit machen und habe das auf Twitter berichtet. Ein Sturm voller Entrüstung überraschte mich, alle wollten mich behalten. "Mit diesen Erfahrungen kannst Du doch nicht einfach aufhören, wir brauchen Dich usw.“. Also, bin ich geblieben. Ich will auch nicht verhehlen, dass ich nie für möglich gehalten habe, dass man einen alten Bock wie mich unbedingt behalten will, obwohl mich keiner von Euch kennt! Hätte ich nicht gedacht. Als Krönung der ganzen Geschichte soll ich auch noch Ehrenpräsident werden. Ich denke, das ist so etwas wie Kaiser oder König oder so?. So, das wäre es für heute. Morgen ist auch noch ein Tag, an dem ich an Euch alle denken werde! Schade, dass ich nicht dabei sein kann, ich war aber erst vor ganz kurzer Zeit in Dresden, dann der ganze Rummel um mich. Jetzt brauch ich erst mal eine Pause, damit ich übersehe, auf was ich mich schon wieder, so wie fast in meinem ganzen Leben, eingelassen habe. Herzliche Grüße Euer H.W. Forster

 

 

 

 

 Flauscheblümchen: Ich bin eine 14 jährige Schülerin aus Zwickau und versuche mich so gut es eben geht gegen Rechts in meiner Klasse/Schule/Umgebung zu wehren. Ich versuche keine rassistischen Sprüche, die von manchen meiner Mitschüler kommen, durchgehen zu lassen. Immer dagegen halten, aktiv sein und den Mund aufreißen!

Xaver Unsinn: Schon 11 Tage nachdem ich am 2.Februar 2010 nach Dresden zog, saß ich auf arschkalter Straße um die Faschisten zu blockieren. Dieses Nazievent konnten wir nachhaltig stören und verhindern. Seit Pegida ist das anders. 4 Jahre jeden verdammten Montag. Manchmal bin ich es fast leid und doch geh ich immer wieder hin. Ich habe Hoyerswerda erlebt, aber auch Heidelberg wo ca. 50 Nazis es nicht mal aus dem Bahnhof raus schafften. Dresden braucht eure Unterstützung und einen großen Fuß, der der sogenannten Mitte der Gesellschaft mal kräftig in den Allerwertesten tritt, auf das sie mal vom Sofa hochkommen, weil es schon morgen zu spät dafür sein könnte.

 

 

 

 Kassandra: @Individuella, lebt in Bayern und kämpft leidenschaftlich in ihrer Freizeit für eine offene und bunte Gesellschaft und gegen Hass und Hetze.

Ich bin ma.ja und unterstütze alle, die sich für eine Gesellschaft einsetzen, in der jeder Mensch einen Platz hat - als Mensch. Aktuell sind das insbesondere Initiativen in Regionen, in denen ihnen Steine in den Weg gelegt werden und die Unterstützung durch offizielle und rechtsstaatliche Stellen fehlt.

    Das andere Zwickau: Ich bin Maria Frieden. Ich bin Zwickauerin und dort seit drei Jahren aktiv (Sternendekorateure: Kunstaktion „Grundwerte lassen lassen sich nicht wegkehren“ sowie NSU-Opfer-Gedenkbankaktion: https://sternendekorateure.wordpress.com / jetzt Das andere Zwickau: Gegenprotestinitiative #AntifaMeetsMitte.) Bin außerdem eine "linksgrünversiffte" Lehrerin, deren "agitatorische Propaganda" darin besteht, mit den jungen Menschen über heikle Themen zu reden und sie politisch zu informieren. Ich lege zudem großen Wert auf verantwortungsvollen Journalismus.

   Rückhand: Christine, 50, mit großer Familie. Mich hat es 2015 erschüttert, wie unmenschlich Deutsche sein können, wenn sie Angst haben, wovor auch immer. Ich versuche dagegen zu steuern. Die richtige Strategie habe ich bisher noch nicht entdeckt.

Claudia Drescher: Ich bin freie Journalistin und Übersetzerin und lebe in Zwickau. Als Reporterin habe ich das Glück, jede Woche bunte, vielseitige und spannende Geschichten über Sachsen und seine Menschen schreiben zu dürfen. Was ich lange vermieden habe, ist die Auseinandersetzung mit den rechten Umtrieben in Sachsen. Doch Chemnitz war für mich persönlich ein Weckruf: Aufstehen, raus aus der behaglichen Bequemlichkeit der politischen Mitte und Stellung beziehen! Insofern hadere ich gerade mit meinem eigenen Berufsstand, der leider mitunter ebenso pauschalisiert wie das Pegida und AfD tun und den Haupstadt-Spot viel zu oft nur dann gen Osten richtet, wenn das Bild braun genug ist. Mit dem Magazin „grenzenlos“ versuchen wir in Zwickau jetzt den Gegenentwurf: Ein 4x jährlich erscheinendes Magazin, dass Geflüchteten in mehreren Sprachen ein Gesicht gibt und alle Zwickauer als Nachbarn ansprechen möchte, um unsere Stadt gemeinsam unabhängig von unserer Herkunft zu gestalten. Magazin „grenzenlos“: 

 https://drive.google.com/open?id=1ALmCQjI19R3ZQcgH6zSX2W_r9DqLFsWo